Safari durch Afrika

Für viele Menschen zählt Wildbeobachtung in Afrika zu den wohl spannendsten Reisezielen schlechthin. Als ambitionierte Hobbyfotografen und Naturliebhaber träumen sie davon, die endlose Wildnis Kenias, Tansanias oder Südafrikas hautnah zu erleben und deren faszinierende Tierwelt vor die Linse zu bekommen. Und wem die Naturfotografien von National Geographic oder Besuche in heimischen Safariparks dann nicht mehr genügen, der wird sich schließlich zu einer Reise auf den schwarzen Kontinent aufmachen.

Vorbereitung auf das Abenteuer Safari

Um die Safari zu einem einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen, ist eine sorgfältige Reiseplanung sehr wichtig. Als erste Informationsquellen können Reiseführer, die Kataloge namhafter Reiseveranstalter oder die Internetseiten von Safarianbietern dienen. Man sollte sich dabei Gedanken über die gewünschte Unterkunftsart, das Reiseland und den Safariverlauf machen. Wichtig bei der Auswahl des Veranstalters ist, dass dieser über mehrere gut instandgehaltene Allradfahrzeuge verfügt. Die Safari per Jeep in Wildschutzgebieten ist bei den meisten Afrikareisenden die populärste Form der Wildtierbeobachtung. Die offenen Fahrzeuge ermöglichen eine bessere Sicht auf die Landschaft, bieten allerdings weniger Schutz gegen Wind und Wetter. Begleitet werden die Safariteilnehmer von einem professionellen Tourguide sowie von einem Profifotografen, welcher einem mit wertvollen Tipps zeigt, wie die faszinierenden Wildtiere Afrikas ins rechte Licht gerückt werden können.

Da Flüge und Visumsgebühren bei den meisten Safariangeboten nicht inkludiert sind, müssen sie bei der Reiseplanung rechtzeitig selbst organisiert werden. Zur medizinischen Vorbereitung auf den Afrikaaufenthalt sollte man einige Monate vor Reisebeginn einen Facharzt für Reisemedizin aufsuchen, um sich über Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen zu informieren. Tropische Krankheiten wie Malaria oder Gelbfieber sind ernstzunehmende Risikofaktoren, gegen die man sich schützen muss.

Beim Kofferpacken sind bequeme, sportliche und leichte Kleidung in neutralen Farben wie braun, dunkelgrün und khakifarben sowie festes Schuhwerk zu bevorzugen. Da das afrikanische Wetter unbeständig ist, sollten auch lange Hosen und Jacken im Gepäck nicht fehlen.

Die richtige Kameraausrüstung für die Safarifotografie

Für wirklich schöne Fotos von der afrikanischen Tierwelt ist natürlich eine umfangreiche Kameraausstattung nötig. Man sollte bei der Wahl der Digitalkamera auf gute Qualität achten und im Idealfall eine Spiegelreflexkamera wählen. Auch geeignete Zoomobjektive, ausreichend Speichermedien und Reserve-Akkus sollten in der Kameraausrüstung nicht fehlen. Für die afrikanischen Fotografiebedingungen ist ein hochvergüteter UV-Filter wichtig. Da ein Stativ selten Platz findet im Jeep, wird meist ein kleiner Bohnensack als Ersatz verwendet. Jeden Abend sollte man die Kamera mit Blasebalg und Mikrofasertuch reinigen, da die Safari meist eine staubig-sandige Angelegenheit ist. Reist man dahingegen in der Regenzeit nach Afrika, sollte man sich zusätzlich eine Kamera-Regenhülle anschaffen. Um die Kamera vor Erschütterungen bei der Jeep-Fahrt zu schützen, ist eine gut gepolsterte Kameratasche von Vorteil. Fotografieanfängern ist zu empfehlen, sich vor der Reise eingehend mit den Kamerafunktionen zu beschäftigen und schon mal ein paar Probetierfotografien im Zoo zu schießen.

Die Fotosafari – Vor Ort in Afrika

Hat man schließlich alle Reisevorbereitungen getroffen, kann das große Abenteuer beginnen.
Noch vor Sonnenaufgang werden die Safariteilnehmer von den Tourguides abgeholt und in das jeweilige Wildtierreservat gebracht. Dort gilt es vor allem Geduld zu bewahren und Einfühlungsvermögen in das Verhalten der afrikanischen Tierwelt zu zeigen. Da sich nicht auf Anhieb die perfekten Fotomotive präsentieren werden, erfordert die Fotosafari ständige Beobachtung und Bereitschaft der Teilnehmer. Dafür werden diese aber mit einem einzigartigen Erlebnis belohnt und mit etwas Glück schießt man wundervolle Fotos, die wohl in der Erinnerung als auch im Fotoalbum einen besonderen Platz einnehmen werden.