Südafrika

Viele verbinden mit einer Reise nach Südafrika ihren Traumurlaub. Es kann wirklich ein Traumurlaub werden, denn das Land bietet dem Besucher sehr viel. Es gibt Nationalparks, Wüsten, Trockensavannen, Regenwälder sowie fruchtbare Täler in den Mittelgebirgen. Außerdem gibt es Hochgebirge, Hochplateaus sowie endlos lange Sandstrände, einige mit traumhaften Lagunen. Zudem hat Südafrika eine florierende Wirtschaft, moderne Großstädte und eine sehr gute Infrastruktur. Wer also Afrika Reisen plant, sollte zuerst Südafrika in Erwägung ziehen.

Western und Eastern Cape

Ziel der meisten Urlauber sind die beiden Kap-Provinzen mit der Metropole Kapstadt. Hier herrscht ein sonnig warmes Klima, nur im Winter muss mit Niederschlägen gerechnet werden. Kapstadt ist die älteste Stadt in Südafrika, sie gehört zu den schönsten Städten der Welt. Bekannt ist der Tafelberg, das Wahrzeichen Kapstadts. Im Hinterland liegt das Weinanbaugebiet Südafrikas, die malerischen Orte Stellenbosch und Paarl sind jedem Weinliebhaber ein Begriff. Es lohnt sich, die berühmte Nationalstraße die “Garden Route” entlang zu fahren. Sie führt am Indischen Ozean entlang. Von Kapstadt führt die Straße über Somerset West nach Swellendam und weiter bis Port Elizabeth. Zwischendurch kann die Fahrt immer wieder unterbrochen werden, zum Beispiel in Mossel Bay, um einen Abstecher in die Kleine Karoo unter anderem nach George oder Oudtshoorn zu machen. In Oudtshoorn können Straußenfarmen besichtigt werden. Knysna liegt wunderschön an einer Lagune, hier gibt es frische Austern. In Plettenberg Bay kann an den traumhaften Stränden ein Badeurlaub eingeplant werden. Danach kommt der Tsitsikamma Coastal National Park, der sich für eine ausgedehnte Wanderung eignet. Von Port Elizabeth lohnt sich noch ein Abstecher in den Addo Elephant Park, dort gibt es die “Big Five” zu sehen.

Northern Cape

Die größte Provinz Südafrikas ist das Nordkap. Hier herrscht überwiegend trockenes und heißes Wüstenklima. Trockensavannen, Wüsten sowie Halbwüsten bestimmen das Landschaftsbild. In der Kalahari liegt der “Kgalagadi Transfrontier National Park”, auch Kimberley ist sehenswert, es ist die Diamantenstadt Südafrikas. Eingeplant werden sollte bei Afrika Reisen in den Monaten August oder September ein Abstecher in das Namaqualand. Nach den Niederschlägen im Winter zwischen Juli und Oktober blühen die vielen Pflanzen in der Wüste. Das sonst karge und trockene Land ist zu diesem Zeitpunkt von einem spektakulären Blütenmeer überzogen. Im Mittelpunkt des Gebiets liegt die Stadt Springbok. Dort befinden sich auch die beiden Nationalparks Goegap Nature Reserve sowie der Namaqua-Nationalpark mit dem “Skilpad Wild Flower Reserve”.

Gauteng und Limpopo

Johannesburg ist die größte Stadt Südafrikas, die Metropole liegt am Witwatersrand. Mittlerweile gehören Teile Sowetos zu den sichersten Stadtteilen Johannesburgs und können besichtigt werden. Etwa 50 Kilometer nördlich liegt Pretoria, es ist die Hauptstadt des Landes. Besonders schön ist es im Frühling, im Oktober in Pretoria, wenn die unzähligen Jacaranda-Bäume blühen. Im Nordwesten Johannesburgs befindet sich die “Cradle of Humankind”, die “Wiege der Menschheit”, sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nur zwanzig Kilometer nördlich der Metropole liegt das etwa 50.000 Hektar große Gebiet. Im Mittelpunkt der Anlage liegen die Sterkfontein Caves, in denen Fossilien gefunden wurden. Dazu gehört der Schädel eines Fast-Menschen, des “Australopithecus africanus”, geschätzt wird das Alter des Schädels auf etwas 2,6 bis 2,8 Millionen Jahre.

Auch die Besucher des Krüger-Nationalparks beginnen ihren Urlaub in Johannesburg. Der Krüger-Nationalpark ist das Ziel vieler Afrika Reisen. Bereits im Jahr 1898 wurde der Nationalpark angelegt, um das Überleben der noch vorhandenen Tiere zu sichern. Seine Größe entspricht in etwa der Fläche des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Mittlerweile leben im Krüger-Nationalpark knapp 150 Säugetierarten, über einhundert Reptilienarten, knapp 50 Fischarten sowie über 30 Amphibien. In den weit über 300 Baumarten haben sich über 500 Vogelarten eingenistet. Durch den Park führt ein fast 2000 Kilometer langes Straßennetz, an denen zahlreiche Camps den Besuchern sichere Übernachtungsmöglichkeiten bieten.