Teneriffa

Die größte der Kanarischen Inseln ist Teneriffa. Die Inselgruppe liegt westlich vor Afrika im Atlantischen Ozean und gehört zu Spanien. Besiedelt wurde Teneriffa bis zum 15. Jahrhundert von den Guanchen. Zu dieser Zeit war Tinerfe der mächtigste Guanchenhäuptling. Nach seinem Tod teilten seine neun Söhne die Insel unter sich auf. Für die Spanier waren die Kanarischen Inseln als letzte Station zur Atlantiküberquerung von strategischer Bedeutung. Im Jahr 1494 landeten die Spanier unter der Führung von Alonso Fernández de Lugo auf Teneriffa. Allerdings erlitten sie zu Beginn in der Schlacht bei La Matanza gegen die Guanchen eine schwere Niederlage. Erst im Dezember 1495 konnten die Spanier bei La Victoria de Acentejo die Guanchen endgültig besiegen. Danach gehörten alle Inseln des Kanarischen Archipels zu Spanien. Die wenigen überlebenden Guanchen vermischten sich im Laufe der Zeit mit den Spaniern und verschwanden als eigenes Volk.

Um 1657 unter Admiral Robert Blake sowie unter Admiral John Jennings im Jahr 1706 unternahmen die Engländer Versuche, Teneriffa zu erobern. Allerdings scheiterten diese beiden Eroberungsversuche. Santa Cruz de Tenerife erhielt im Jahr 1778 vom spanischen König das Recht, mit Amerika Handel zu betreiben. Auch Admiral Horatio Nelson konnte Teneriffa bei einer erneuten Schlacht im Jahr 1797 nicht erobern, es war seine einzige Niederlage.

Noch bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte auf Teneriffa die feudalistische Gesellschaftsordnung vor. Erst danach kam es zu politischen Reformen. General Franco startete im Jahr 1936 seinen Putsch gegen die spanische Republik von Teneriffa aus. Erst im Jahr 1975, nach der Demokratisierung wurden die Kanarischen Inseln zu einer autonomen Region mit Selbstverwaltung. Heute wechselt der Regierungssitz alle vier Jahre zwischen den Hauptstädten Las Palmas de Gran Canaria sowie Santa Cruz de Tenerife.

Urlaub auf Teneriffa

Beliebt ist Teneriffa bei den Urlaubern aufgrund seines milden Klimas. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 23 Grad Celsius. Im Winter betragen die Temperaturen mindestens 17 Grad und im Sommer steigen sie selten über 25 Grad. Verantwortlich für das Klima sind die Nordost-Passatwinde.

Teneriffa ist eine Vulkaninsel und der höchste Berg der Insel ist mit 3718 Metern der Pico del Teíde. Umgeben ist der Berg von dem Naturpark Las Cañadas. Im Nordosten der Insel liegt das Anaga-Gebirge, welches mit Wäldern bedeckt ist, während der Südteil Teneriffas recht trocken, karg und steinig ist.

Urlaub im Norden Teneriffas

Auf der ganzen Insel gibt es große Hotel- sowie Appartementanlagen, die über die großen deutsche Reiseanbieter gebucht werden können. Bei manchen Veranstaltern gibt es die Möglichkeit mit einem Gutschein noch etwas Geld einzusparen, wie zum Beispiel mit einem Travel24 Gutschein. Doch nicht nur die Gutscheine sind beliebt, auch die Frühbucherrabatte sind eine gern gewählte Methode um noch ein paar Euro einzusparen. Beliebt ist im Norden Puerta de la Cruz. Von hier aus können Ausflüge in das Orotava-Tal sowie zum Teíde gemacht werden. Auch Wanderungen in den ausgedehnten Waldgebieten des Anaga-Gebirges im Norden der Insel bieten sich an. Im Botanischen Garten in Puerto de la Cruz gibt es die vielen endemischen Pflanzen Teneriffas zu sehen. Auf einem Ausflug nach Icod de los Vinos kann ein sehr alter Kanarischer Drachenbaum besichtigt werden. Kleine Buchten und Strände mit schwarzem Sand laden zum Sonnen sowie zum Schwimmen ein. Beliebt bei Einheimischen sowie den Touristen ist der Playa de las Teresitas bei Santa Cruz. Er wurde in den 70er Jahren künstlich mit Saharasand aufgeschüttet.

Urlaub im Süden der Insel

Im Süden Teneriffas gibt es lange goldgelbe Sandstrände. Hier sind in den letzten Jahrzehnten große Touristenzentren entstanden. Einige Strände sind aufgrund der besonderen Windverhältnisse bei Surfern sehr beliebt. Hier scheint das ganze Jahr hindurch die Sonne, es regnet sehr selten. Beliebte Urlaubsorte im Süden sind Los Christianos sowie Playa de las Americas. Für Golfsportler wurden viele wunderschöne Golfplätze angelegt. Besondere Residenzen finden sich am Fuße des Montaña Pelada: Sie ermöglichen dem umweltbewussten Urlauber einen CO2-neutralen Aufenthalt mit Stil.